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19.12.13 @ 19:00

FnBB Vereinsmitteilungen in der "energie aus pflanzen" Ausgabe 6/2013

Studienreise nach Österreich stellte Biomethananlagen und Zwischenfruchtanbau vor, Progress in Biogas III


Den aber wahrscheinlich nachhaltigsten Eindruck bei den Exkursionsteilnehmern hinterließ das Projekt „Erneuerbare Energie aus Zwischenfrüchten“ 40 Kilometer südöstlich von Wien. In Ostösterreich läuft das Projekt „Erneuerbare Energie aus Zwischenfrüchten“ bereits seit dem Jahr 2007. Die Leitung und Betreuung der 30 teilnehmenden Landwirte hat der Energiepark Bruck/Leitha übernommen. Es handelt sich um einen nachgeschalteten Anbau von Zwischenfrüchten in kaskadenförmiger Flächennutzung. So sollen ertragsstabile Zwischenfrüchte produziert werden, die nicht in Konkurrenz zur Nahrungs- und Futtermittelproduktion stehen.

Anfang November organisierten IBBK und FnBB für das in Wolpertshausen ansässige EnergieZentrum eine zweitägige Exkursion nach Österreich, die von FnBB Vorstandsmitglied Achim Kaiser fachlich begleitet wurde. Die Studienreise fand im Rahmen des EU-Projektes „Biomethane Regions“ statt. Dabei wurden drei Biogasanlagen besucht, die zum einen Gras als Haupt- oder Teilsubstrat einsetzen und zum anderen das daraus gewonnene Biogas auf Erdgasqualität aufbereiten. Dieses wird dann als Kraftstoff an Tankstellen angeboten oder/und in das Erdgasnetz eingespeist.

Der Unterschied zur herkömmlichen Gründüngung und anderen organischen Düngern wie Kompost liegt darin, daß der Stickstoff bereits in genau kalkulierbarer pflanzenverfügbarer Form vorliegt. Unberechenbare Depotdüngungen, die für das Grundwasser kritisch werden können, sind nicht mehr nötig. Gleichzeitig bleibt jedoch die für den Humusaufbau so wichtige Strukturmasse erhalten. Neben Stickstoff werden natürlich auch die übrigen in den Energiepflanzen enthaltenen Nährstoffe Phosphor, Kali und Spurenelemente wie der in den Kreislauf eingebracht. Aus heutiger Sicht scheint ein Zukauf an Mineraldünger dann nicht mehr nötig zu sein.

Für eine langfristig nachhaltige Etablierung des Systems „Zwischenfruchtnutzung zur Biogaserzeugung und Rückführung des Gärproduktes“ sollte die Düngung der Menge der abgeführten Zwischenfrucht Biomasse entsprechen und auf den Kaliumbedarf beziehungsweise -entzug der Kulturpflanzen abgestimmt werden. Pro Hektar und Jahr können durch diese neue Bewirtschaftung zwischen 2.250 und 2.500 Kubikmeter Biomethan – in Erdgasqualität – erzeugt werden.

Bezogen auf die Getreideanbaufläche Deutschlands könnten durch diese nachgeschaltete Flächennutzung etwa 15 bis 20 Prozent des gesamten Erdgasverbrauchs gedeckt werden.

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